DER BAUER

Das Wort Gottes

Psalm 37:5

Befiehl dem HERRN dein Leben an und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen.

Ich habe eine alte Geschichte gehört – muss sehr alt sein, denn damals lebte Gott auf der Erde. Langsam langsam wurde er des Menschen sehr müde, weil die Leute ihn ständig quälten. Mitten in der Nacht klopfte jemand und sagte: „Warum hast du das getan? Warum machst du es nicht so?“
Jeder beriet; alle beteten und ihre Gebete waren widersprüchlich. Ein Mann kam und sagte: „Heute soll es Sonne geben, denn ich werde meine Kleider waschen.“
Und jemand anderes kam und sagte: „Heute soll es regnen, denn ich werde Bäume pflanzen.“
Eines Tages kam ein Mann, ein Bauer, ein alter Bauer, und sagte: „Schau, du magst Gott sein und die Welt erschaffen haben, aber eines muss ich dir sagen: du bist kein Bauer und kennst nicht einmal das ABC der Landwirtschaft. Und deine ganze Natur und das Funktionieren deiner Natur ist so absurd, und das sage ich aus meiner ganzen Lebenserfahrung. Du musst etwas lernen.“
Gott fragte: „Was ist dein Rat?“
Der Bauer sagte: „Gebe mir ein Jahr Zeit und lassen mich einfach das Wetter steuern und Du wirst sehen was passiert, es wird keine Armut mehr geben!“
Gott war bereit und dem Bauern wurde ein Jahr gegeben. Nun geschah alles nach seinem Willen. Natürlich dachte er nur an das Beste – kein Donner, kein starker Wind, keine Gefahr für die Ernte. Alles komfortabel, gemütlich, und er war sehr glücklich.
Der Weizen wuchs so hoch! Keine Gefahren waren da, keine Hindernisse waren da; alles bewegte sich nach seinem Wunsch. Wenn er Sonne wollte, gab es Sonne; Wenn er Regen wollte, gab es Regen, und so viel er wollte. Früher regnete es manchmal zu viel, und die Flüsse wurden überflutet und die Ernte vernichtet; und manchmal regnete es nicht genug, und das Land blieb trocken und die Ernte wurde zerstört. Es war selten, sehr selten, dass die Dinge richtig waren. Aber dieses Jahr wurde alles richtig gemacht, mathematisch richtig.
Der Weizen wuchs so hoch, dass der Bauer sehr glücklich war. Er ging zu Gott und sagte: „Schau! Diesmal wird die Ernte so sein, dass es zehn Jahre lang genug Nahrung gibt, ohne dass die Leute arbeiten müssen.“
Aber als die Ernte abgeschnitten wurde, war kein Weizen drin.
Der Bauer war überrascht – was ist passiert?
Er fragte Gott: „Was ist passiert? Was schief gelaufen ist?“
Gott sagte: „Weil es keine Herausforderung gab, weil es keine Schwierigkeiten gab, weil es keine Konflikte, keine Reibungen gab, weil alles gut war, du alles Schlechte vermieden hast, blieb der Weizen Fruchtlos. Ein kleiner Kampf ist ein Muss. Stürme sind nötig, Donner, Blitze sind nötig. Sie erschüttern die Seele im Weizen.“
Lieber Vater,
mach dass Ich Deine Wege akzeptiere auch wenn Ich sie nicht immer verstehe.
Lass mich auf Dich vertrauen, wenn es in meinem Leben stürmt oder die Sonne scheint.
Danke Jesus

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